Rampen
Die richtige Rampe beginnt mit Höhe, Länge und Alltag.
Eine Rampe hilft nur, wenn sie zur Kante, zum Platz davor und zur Person passt, die sie nutzt. Wir messen nicht nur die Stufe, sondern den ganzen Zugang: Anfahrt, Tür, Belag, Wetter, Handlauf und sichere Rangierflächen.
Vor-Ort-Messung
- Höhenunterschied an Stufe oder Schwelle
- verfügbare Länge vor und hinter der Rampe
- Nutzung mit Rollator, Rollstuhl oder Begleitperson
- Wetter, Belag, Entwässerung und Handlauf
Schwelle wenige Zentimeter, aber oft im täglichen Weg
Stufe kurz wirkt praktisch, kann aber zu steil werden
Nutzungentscheidet über Belag, Platzbedarf und sichere Wege
Rampenprofil
Erst messen, dann entscheiden.
Die Höhe allein entscheidet nicht. Erst wenn Höhenunterschied , Platzangebot und Nutzung zusammen betrachtet werden, entsteht eine Rampe, die im Alltag sicher funktioniert.

Eine gute Rampe endet nicht an der Stufe. Sie verbindet Belag, Neigung, Handlauf und Türbereich zu einem sicheren Zugang.
Orientierung
Eine Rampe wird nicht nach Gefühl, sondern nach Höhe und Platz geplant.
Schon wenige Zentimeter Höhenunterschied können eine längere Rampe erforderlich machen. Deshalb werden Höhe, Länge und Nutzung immer gemeinsam betrachtet.
Türschwelle
oft mit kurzer Rampe oder individueller Schwellenlösung machbar
Mehrere Stufen
benötigen häufig deutlich mehr Länge als auf den ersten Blick erwartet
Große Höhenunterschiede
lässt sich durch passende Rampenführung sicher erschließen
Lösungswege
Welche Rampe passt, entscheidet der Ort.
01
Schwellenrampe
Für einzelne Kanten an Haus-, Terrassen- oder Balkontüren. Oft genügt eine kleine Lösung, wenn Übergänge und Bewegungsflächen mitgedacht werden.
02
Mobile Rampe
Für gelegentliche Nutzung oder wechselnde Einsatzorte. Gewicht, Handhabung und sichere Auflage müssen zur Situation passen.
03
Feste Rampe
Für dauerhaft genutzte Zugänge. Länge, Belag, Entwässerung und Handlauf werden auf die Nutzung abgestimmt.
Sicherheitsdetails
Eine Außenrampe muss bei Regen funktionieren.
- rutschhemmender, gut zu reinigender Belag
- seitliche Sicherung oder Radabweiser, wenn nötig
- Handlauf in passender Höhe und gut greifbar
- Entwässerung, Laub, Schnee und Winterdienst
- Beleuchtung und kontrastreiche Kanten
Wenn es zu steil wird
Wenn der Platz knapp wird, prüfen wir Alternativen.
Große Höhenunterschiede oder enge Zugänge brauchen manchmal Podeste, Richtungswechsel oder andere technische Lösungen. Entscheidend bleibt, dass der Zugang sicher und alltagstauglich nutzbar wird.
Wir zeigen auch andere Lösungen vor Ort
Ablauf
Von der Kante zur nutzbaren Zugangslösung.
- Höhe und Platz messenWir prüfen Höhenunterschied, Platzangebot, Türbereich und mögliche Rampenlänge.
- Nutzung festlegenRollator, Rollstuhl, Begleitperson, Einkauf oder Transport bestimmen Breite, Belag und Handlauf.
- Umgebung einbeziehenRegenwasser, Licht, Winterdienst, Briefkasten, Klingel und Türschwenkbereich werden mitgedacht.
- Montage und PrüfungDie fertige Lösung wird gemeinsam auf Alltagstauglichkeit geprüft.
Nächster Schritt
Wir prüfen, welche Rampe an Ihrem Zugang wirklich funktioniert.
Mit Blick auf Höhenunterschied, Platzangebot, Nutzung, Wetter und mögliche Förderungen.